Gemeinde Ahrenshöft

die kleine Gemeinde im Herzen Nordfrieslands

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Ahrenshöft ist schuldenfrei

Quelle: shz.de – Husumer Nachrichten 10. Januar 2012 | von rah

Gemeinde hat erfolgreich nach dem Gebot "Sparen" gewirtschaftet

Ahrenshöft. Die Gemeinde Ahrenshöft rüstet mit 58 LED-Leuchten auf. Einen einstimmigen Beschluss hatte der Gemeinderat bereits gefasst. Die gesamte Dorfstraße soll somit in hellerem Licht erstrahlen. Damit verbunden sind gleichzeitig Energie- und CO2 -Einsparungen. Abzüglich der Fördermittel von 40 Prozent hat die Gemeinde die restlichen Kosten von 17 000 Euro zu tragen. "Die Ausschreibung kann beginnen. Der Förderbescheid ist da", erklärte Bürgermeister Manfred Peters in der Gemeindevertretersitzung.

Einstimmig verabschiedete das Gremium auch die Haushaltssatzung 2012. "Die Gemeinde ist schuldenfrei. Wir haben einen Jahresüberschuss von 3200 Euro erwirtschaftet", verkündete Peters nicht ohne Stolz. Das hänge mit sinnvollen Investitionen und dem Gebot "Sparen" zusammen. So flossen 2500 Euro in Anschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr, weitere 2500 Euro in die Einfriedigung an der Bushaltestelle, und 27 000 Euro in Baumaßnahmen für den gemeindeeigenen Dörpskrog (wir berichteten). 2012 wird mit Einnahmen aus der Grundsteuer A in Höhe von 11 000 Euro gerechnet. Das entspricht den in 2011 geflossenen Geldern. Grundsteuer B wurde mit 58 500 Euro (2011: 58 700 Euro), die Gewerbesteuer mit 110 000 Euro (2011: 112 800 Euro) angesetzt. Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer wird voraussichtlich 104 800 Euro (2011 waren es 104 200 Euro) betragen, an der Umsatzsteuer 20 500 Euro (2011: 17 800 Euro). Schlüsselzuweisungen werden in Höhe von 123 700 Euro erwartet (2011: 65 900 Euro. Die Gewerbesteuerumlage wird 23 000 Euro (2011: 25 000 Euro), die Kreisumlage 140 000 Euro (2011: 132 800 Euro), und die Amtsumlage 73 000 Euro (2011: 73 500 Euro) betragen.

Schließlich berichtete der Bürgermeister, dass er inzwischen die Kosten für die Anschaffung einer Torwand für den Spielplatz ermitteln konnte. Das günstigste Angebot lag bei 1200 Euro. Da bereits ein positiver Beschluss ergangen war, habe er den Kauf veranlasst. Der Pachtvertrag mit dem Wirt des Dörpskroges, Falck Christiansen, ist um fünf Jahre verlängert worden. Peters drückte erneut seine Enttäuschung darüber aus, dass die angemeldete Windeignungsfläche im Bereich der Mülldeponie komplett aus der Landesplanung herausgeflogen sei. "Ahrenshöft gilt mit Eiderstedt, Nordstrand und Pellworm als Sondergebiet", so Peters. 40 Jahre lang, und zukünftig hätten die Bürger Beeinträchtigungen durch die Mülldeponie. "Sie hätten einen Bürgerwindpark verdient", so der Bürgermeister.

Zu guter Letzt bedankte er sich bei Feuerwehr-Vize-Chef Ingo Schwarzer. Der habe für die Gemeinde unentgeltlich ein neues Rednerpult gebaut. "Solche Bürgerinitiative lobe ich mir."

 

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